Subtiles Design für ein maximales Raumgefühl
Wie Infinity den Raum ohne Kompromisse stärkt


Der Übergang zwischen Wand und Decke erhält in vielen Entwürfen oft erst spät Aufmerksamkeit, obwohl genau diese Linie maßgeblich bestimmt, wie ein Raum wahrgenommen wird. Je nach gestalterischer Intention kann eine Zierleiste deutlich präsent sein, mit Volumen und Details, oder bewusst zurückhaltend, um Raum und Licht wirken zu lassen.
Dieser fließende, organische Übergang ist mit klassischen Materialien wie Putz oder Holz schwer umzusetzen. Die komplexe Kurve erfordert aufwendige Maßarbeit, bringt zusätzliches Gewicht mit sich und ist oft mit höheren Kosten verbunden. Infinity bietet hier eine durchdachte Alternative: ein leichtes, perfekt geformtes Profil, das denselben weichen Übergang ohne technische Einschränkungen ermöglicht.
Mit der Infinity-Familie bieten wir eine Lösung für letzteres Szenario. Statt die Ecke scharf zu definieren, wird sie weich gestaltet und geöffnet. Die Linie zwischen Wand und Decke wird gewissermaßen „leichter“, wodurch der Raum ruhiger und großzügiger wirkt.
Bemerkenswert ist dabei eine umgekehrte Designlogik: Je größer das Profil, desto stärker kann das Raumgefühl werden. Dank der asymmetrischen Form und der weichen Kurve wirkt das Volumen nicht schwer, sondern trägt vielmehr zu einem offeneren Gesamtbild bei – selbst in kompakten Räumen.

Wenn die Ecke den Raum definiert
In kleinen Räumen ist Großzügigkeit keine Selbstverständlichkeit. Elemente, die visuelles Gewicht hinzufügen, beeinflussen unmittelbar die Wahrnehmung von Höhe und Offenheit. Traditionelle Profile erzeugen oft einen klaren, scharfen Übergang. In manchen Entwürfen ist das gewollt. In anderen Fällen kann diese Abgrenzung den Raum jedoch visuell einschränken. Die Infinity-Linie folgt einer anderen Logik. Die C-förmige Kurve und ultradünne Kanten sorgen dafür, dass Wand und Decke ineinander übergehen, wodurch der Raum offener und ruhiger wirkt.




Asymmetrie als Mittel zur Raumgestaltung
Eines der markantesten Merkmale von Infinity ist der asymmetrische Aufbau des Profils. Diese Asymmetrie ermöglicht es, die Deckenlinie aktiv als Gestaltungselement einzusetzen. Je nach Positionierung kann dasselbe Profil ein völlig anderes Raumgefühl erzeugen. Wird das Profil klassisch als Zierleiste eingesetzt, betont es die horizontale Linie des Raumes und lässt ihn breiter wirken. In umgekehrter Anwendung wird die Betonung vertikal, wodurch die Decke höher erscheint. Ohne bauliche Eingriffe gibt Infinity Designern so mehr Kontrolle über Proportionen und Raumwirkung – eine subtile, aber äußerst wirkungsvolle Intervention.
Integration als Schlüssel zur Ruhe
Zeitgenössische Innenräume vereinen zunehmend mehrere Funktionen: indirekte Beleuchtung, Vorhangsysteme und technische Integrationen. Werden diese getrennt gelöst, führt dies häufig zu visueller Fragmentierung und komplexeren Details. Innerhalb der Infinity-Familie werden diese Funktionen gebündelt. Ein einziges Profil kann als Zierleiste, LED-Lösung und Vorhangprofil dienen, sodass die Linie durchgehend bleibt. Die gebogene Form trägt zudem zu einer weichen, gleichmäßigen Lichtverteilung bei. .




Ein Produkt, verschiedene Formate
Architektonische Konsistenz ist entscheidend – insbesondere in Projekten, die sich über mehrere Räume erstrecken. Die Infinity-Linie ermöglicht es, eine Produktfamilie konsequent durch verschiedene Anwendungen zu führen – von Wohnräumen bis hin zu Hospitality- und Büroprojekten. Dank der breiten Formatvielfalt (von dezent bis ausdrucksstark) bleibt die Proportion stets im Einklang mit dem Maßstab des Raumes. Selbst in größeren Dimensionen bleibt das Profil leicht, raffiniert und einfach zu installieren, wodurch es auch für größere Projekte praktisch einsetzbar ist. Das Sortiment reicht von dezenten Profilen mit 10 cm bis hin zu markanten Formaten mit einer Höhe von bis zu 40,5 cm und bietet Designern maximale Freiheit in Bezug auf Maßstab und Wirkung.
Eine Lösung für jeden Stil
Die Stärke von Infinity liegt in seiner Neutralität und Vielseitigkeit. Dank seiner weichen, organischen Form passt sich das Profil mühelos verschiedenen Einrichtungsstilen an – von modern-minimalistisch bis klassisch sowie ausdrucksstarken Stilen wie Art Déco. Infinity kann für sich allein als subtile Linie eingesetzt werden, entfaltet seine Wirkung aber ebenso in Kombination mit anderen Orac-Produkten. Durch das Zusammenspiel verschiedener Profile entstehen einzigartige Designs, die mit Rhythmus, Detail und Charakter arbeiten.
Eine einzige Zierleiste kann so unterschiedliche Ausdrucksformen annehmen:


– In einem Art-Déco-Interieur in Kombination mit einer markanten Wandleiste
(C990 kombiniert mit P9900 und Sockelleiste SX180)


– In einem klassischen Konzept durch Rhythmus und Wiederholung mit zusätzlichen Profilen
(C990 kombiniert mit CX188, doppelt angewendet)


– In einem modernen Design durch die Betonung klarer Linien und einfacher Volumen
(C991 kombiniert mit C355)
Mehr als eine Zierleiste
Neben dem ästhetischen Mehrwert spielt auch die Umsetzbarkeit eine wichtige Rolle. Die Deckenfuge ist oft ein Sammelpunkt technischer und baulicher Herausforderungen. Infinity hilft, diese Aspekte zu bewältigen, indem Kabel, kleine Leitungen oder Unebenheiten dezent in ein zeitloses Design integriert werden. Was auf den ersten Blick wie eine reine Abschlusslösung wirkt, wird so gleichzeitig zur funktionalen Lösung. Durch das Schließen kleiner Spalten zwischen Wand und Decke kann eine Zierleiste zudem in gewissem Maße zur Reduzierung von Wärmeverlust beitragen – ein subtiler Aspekt, der im Gesamtkonzept durchaus einen Unterschied machen kann.




Eine bewusste Wahl im Kontext des Raumes
Seit der Einführung des ersten Infinity-Profils im Jahr 2008 hat sich die Produktfamilie zu einem vielseitigen System entwickelt, das auf unterschiedlichste gestalterische Anforderungen eingeht. Infinity ersetzt keine anderen Lösungen, sondern ergänzt sie um einen spezifischen Ansatz: eine Gestaltung, bei der Raumwirkung und sanfte Übergänge im Mittelpunkt stehen. Für Designer bedeutet das nicht weniger Auswahl, sondern vielmehr mehr Kontrolle darüber, wie ein Raum wahrgenommen, erlebt und gestaltet wird. .